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Historische Bauten

Bilder  Stadt Eisenberg / Thüringen

Evangelische Kirche von Eisenberg

Die Stadtkirche St. Peter entstand vermutlich aus einer Kapelle gleichen Namens, die 1219 zum ersten Mal erwähnt wird. Sie wurde im Zuge des Wachstums der Stadt mehrfach umgebaut.
Der Kirchbau besteht im Wesentlichen aus drei Bauteilen: dem spätgotischen Chor (laut Inschrift eines Kreuzigungsreliefs am Außenbau von 1494), dem Kirchenschiff, das laut Inschrift an der Südseite der Kirche 1585 erbaut wurde, und dem Turm, dessen Datierung ungewiss ist.
Die Außenmauern könnten noch von der Kapelle, also dem 13. Jh. stammen, seine romanisch nachempfundenen Fenster stammen jedoch wohl aus dem Umbau Ende des 19. Jahrhunderts

 

Rathaus der Stadt Eisenberg

Mit dem Rathausbau wurde vermutlich bald nach der Verleihung des Stadtrechts (1274) begonnen. Aus dieser Zeit sind sichtbar nur noch die Kelleranlagen vorhanden. 1593 erneuerte und erweiterte man das Gebäude, worauf Inschriften im Vorraum zum Bürgermeisterzimmer und über dem westlichen Toreingang hinweisen.

Über dem Eingangsportal ist, in Sandstein gehauen, das Stadtwappen mit der Jahreszahl 1578 angebracht. Der große Turm wurde 1702 in seiner jetzigen Gestalt aufgestockt. Der nördliche Rathausanbau stammt aus dem Jahre 1912. Noch heute ist das Rathaus Sitz der Stadtverwaltung.

 

Mohrenbrunnen

Auf dem hinteren Markt steht zwischen Linden der als Wahrzeichen der Stadt bekannte Mohrenbrunnen (1842). Die Mohrenfigur wurde 1727 durch den Bildhauer Schellenberg geschaffen.

 

Mit dem Mohren sind mehrere Sagen verknüpft. Die bekannteste davon ist, dass er durch einen der Kreuzzüge nach Eisenberg kam. Hier soll er bei einem Grafen als Diener angestellt gewesen sein. Als ein wertvolles Schmuckstück verschwand, wurde der Mohr verdächtigt und zum Tode verurteilt. Unmittelbar vor der Hinrichtung klärte sich das Verbrechen durch einen Zufall auf. Die goldene Kette, die verschwunden war, fand sich im Gebetbuch der Gräfin und der Mohr wurde daraufhin begnadigt.

 

Schloss Eisenberg Thüringen

Als Herzog Christian von Sachsen-Eisenberg 1676 das Schloss als Residenz bezog, befand es sich in einem baulich sehr schlechten Zustand. Die Umbauten dieser Zeit prägen das heutige Bild.

 

168O bis 1692 wurde an die Ostwand des Schlosses die Schlosskirche gebaut. Mit ihren Stukkaturen und Gemälden wird sie als schänste barocke Schlosskirche Thüringens bezeichnet. Sie und der neu restaurierte Koisersaal im Schloss stehen Besuchern zur Besichtigung offen.

 

Superintentur Eisenberg

1728 wurde das 1599 erbaute Gebäude Markt 11 von der Kirche gekauft und dient seitdem als Superintendentur. Der Stil des ehemaligen Schultheißenamtes zeigt den Übergang von der Renaissance in den Barock. Das wird vor allem an den z. T. eigenartigen Verzierungen um die Fenster und die Eingangstür deutlich. Sehenswert ist die Spindeltreppe im an und für sich schmucklosen Treppenturm – ein handwerkliches Meisterstück, wenn auch sanierungsbedürftig.

 

Teehäuschen im Schlosspark

Küchengarten und Teehäuschen am Schloß Eisenberg

Schon im Jahre 1685 wird ein Küchengarten am Schloß erwähnt.

Dieser wurde 1739 vergrößert und 1829 durch den Umbau eines Pavillon im klassizistischen Stil ergänst.

Das Teehäuschen wie es in Eisenberg heißt, wurde seit 1935 als kleines Schloßkaffee genutzt.

Zwischen 1960 und 1966 wurde hier ein Küchenkräutergarten angelegt.

Eisenberger Stadtansichten

       

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