Ausflugstipp Walkmühle

Fotos Walkmühle 

Walkmühle im Winter Foto 1 Walkmühle im Winter Foto 2 Walkmühle im Winter Foto 3 Walkmühle im Winter Foto 4

Wegweiser an der Walkmühle Walkmühle Foto 1 Rastplatz an der Walkmühle Blumenrabatte an der Walkmühle An der Walkmühle

Chronik der Walkmühle

Im 1500 Jahrhundert war die Mühle Eigentum der Herren von Gräfendorf “ als freie Mannlehen“ 1526 wurden Hans und Wolf von Gräfendorf als Bsitzer genannt.Spätere Besitzer waren Christoph Stumpf und Schultheis Chritoph Höfer. 1661 kaufte der Eisenberger Amtsschreiber Johann Chritoph Lauhn die Mühle.
Sie hatte zu dieser Zeit eine Walkmühle später dann eine Lohnmühle und 2 Mahlgänge und hielt 4 Esel. Als Grundbesitz gehörten Gärten, Wiese und Teich dazu.

1673 gehörte sie dem Amtsschreiber Johann Baumann, der sie zusammen mit der Amtsschreibersmühle von Johann Christoph Lauhn, seiner Schwester ,geerbt hatte.
1758 war Johann Christoph Fröhlich der Bsitzer, später Johann Justus Boser. Die Eigentümer von 1843 hießen Hebestreit und Merkel. Der Chronist A.L. Back erwähnte einen Fisch und Forellenteich als Besitz der Mühle, sowie außer der Lohnmühle und 2 Mahlgängen noch eine Schneidemühle.

1902 erhielt der damalige Besitzer Paul Schneider die Schankkonzission, am 17.03.1912 wrde die Konzession Herrn Kurt Schürer erteilt. So wie andere Mühlen stellte sich auch die Walkmühle auf den Fremdenverkehr als Neben-,später als Haupterwerb ein.
1911 ist in „Richters Thüringer-Reiseführer“ die Rede von “ Bad Walkmühle “ und dem Angebot von Fichtennadelbädern, Nebenprodukte der Schneidemühle wurden für gesundheitliche Bedürfnisse genutzt.

Die Schneidemühle muß noch nach dem 1. Weltkrieg betrieben worden sein. Denn eine Ansichtskarte aus dem Jahre 1921 zeigt auser dem Wasser gefüllten Mühlgraben Bretterstebel an der Stelle des jetzigen Brunnens. Der Pavillion, der früheren Ausflugsgaststätte, ist hier noch offen zu sehen.
Die folgenden Wirte waren : 1914 Albin Böhme, 1915 Arthur Vosfeld, 1917 Julius Wenzel, 1930 Oskar Fischer, 1935 Raimund Pretsch, 1939 dessen Witwe Flora Petsch. 1951 Frau Ida Raatz die Schankkonzession, der auch die Mühle gehörte.

1954 gehörte die Mühle Frau Milda Lange, die sie an Herrn Josef Klein verpachtete. Im Nov. 1954 bekam das Reichsbahnausbesserungswerk Dessau vom Rat des Kreises Eisenberg eine vorläufige Schankkonzession. Von 1959 bis 1960 war der Textilmaschinenbau Gera der Pächter der Mühle. Von 1960 bis 1966 wird der VEB Ausbau Bitterfeld als Pächter der Walkmühle geführt. Anfang der 70er Jahre verkaufte der Besitzer die Mühle an den VEB Industrie-Industrie Leipzig. Hinzu kamen ein Freibad und eine Kegelbahn. Seit 1991 ist die Walkmühle Hotel und für jedermann geöffnet.
Das Anwesen wurde seit 1973 vom Ehepaar Ruffert geleitet. 1993 wurde Detlef Wiezorek neuer Pächter. Von der ursprünglichen Bausubstanz sind nur noch Grundmauern erhalten. Das Mühlrad befand sich an der Westseite des Vordergebäudes ( jetzt großer Tagungsraum ). Der Mühlgraben ist noch in voller Länge erhalten. Er beginnt unmittelbar hinter der bachaufwärts gelegenen Pfarrmühle, wurde unterhalb der Skiwiese eingeebnet, vorläuft dann ziehmlich weit oben am Hang unterhalb des neu angelegten Mühlgrabenwegs bis kurz vor die Mühle. Das älteste im ursprünglichen Zustand erhaltene Gebäude ist der 1913 errichtete kleine Fachwerksbau am Hang

Walkmühle um 1910 Walkmühle um 1910