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Thüringer Reise & Ausflugstipps

Saale-Holzland-Kreis

Geschichte des Saale-Holzland-Kreises

Der Saale-Holzland-Kreis liegt im Osten von Thüringen ,die Kreisstadt ist Eisenberg

Frühe Siedlungen lassen sich im Gebiet des mittleren Saaletals,im ehemals von dichten Wäldern bedeckten Ostteil des heutigen Landkreises von aus dem Osten kommenden Slawen nachweisen.Ab dem 10. Jahrhundert verdrängten die Germanen die Slawen und der heutige Saale-Holzland-Kreis gehörte dadurch zum Grenzgebiet des Frankenreiches, dessen Ostgrenze hier die Saale bildete. Sorben und Franken lebten auf diesem Gebiet nebeneinander.Unter Heinrich I. (875 – 936) entstanden zahlreiche Burgen in Thüringen

Wappen des Saale-Holzland-Kreises

In Dornburg wurden in dieser Zeit Reichstage abgehalten, die Pfalz Burg Kirchberg mehrmals von deutschen Kaisern aufgesucht. Etwa Anfang des 12. Jahrhunderts setzte die deutsche Kolonisierung mit der Gründung von Klöstern ein (Kloster Lausnitz 1137 erstmals urkundlich erwähnt). Die urwaldartigen Täler wurden durch eine rege Rodungstätigkeit der nachfolgenden thüringischen und fränkischen Siedler erschlossen.

1171 wird die Stadt Eisenberg als „Isenberc“ erstmals urkundlich erwähnt. Um sie herum bildete sich das Amt Eisenberg, das zu der von den Wettinern beherrschten Markgrafschaft Meißen gehörte. 1189 wurde Eisenberg teilweise zerstört und an anderer Stelle wieder aufgebaut.In dieser Zeit ließen sich die Lobdeburger – aus Franken kommend – als neue Herren des Gebiets um Jena in der Nähe von Lobeda nieder.

1221 wurde die „Königin des Saaletals“, die Leuchtenburg, erstmals urkundlich erwähnt.

Geografische Beschreibung des Holzland-Kreises

Die den Landkreis prägenden Landschaften sind das Mittlere Saaletal mit den Muschelkalkhängen – eine vor 225 bis 190 Millionen Jahren in der Trias entstandene Gesteinslandschaft aus Buntsandstein, Muschelkalk und Keuper – und deren einzigartiger Flora im Westen des Landkreises.

Das Thüringer Holzland mit den ausgedehnten Wäldern im Zentrum der Saale-Elster-Buntsandsteinplatte im Ostteil des Landkreises, der als „Ackerhügelland“ bekannte Nordostteil des Landkreises mit seinen fruchtbaren Lößböden sowie das Tal der Weißen Elster im östlichen Ausläufer des Landkreises.

Der Landkreis umfasst Höhenlagen zwischen 156 und 438 m ü. NN; der höchste Punkt des Landkreises befindet sich in Milda auf der Mildaer Platte mit 438 m über NN; der tiefste Punkt mit 156 m über NN befindet sich in der Gemeinde Schöps im Mittleren Saaletal. Im Landkreis leben 90.058 Einwohner (30. September 2006)) auf einer Fläche von 817 Quadratkilometern in 9 Städten und 86 Gemeinden. Der Saale-Holzland-Kreis weist eine sehr gute Verkehrserschließung auf.

Bei Hermsdorf liegt mit dem Hermsdorfer Kreuz der Schnittpunkt der beiden Bundesautobahnen A 4 und A 9, ergänzt durch die zwei Bundesstraßen B 7 und B 88 als Ost-West- bzw. Nord-Süd-Verbindungen. Das Schienennetz umfasst die drei Eisenbahnhauptstrecken: die „Mitte-Deutschland-Verbindung“ Jena – Gera, die Magistrale Berlin – München mit dem Abschnitt der „Saalebahn“ Camburg – Probstzella. Außerdem verfügt der Landkreis über einen Verkehrslandeplatz für Flugzeuge bis 5,7 t bei Jena-Schöngleina.

Persönlichkeiten des Saale-Holzland-Kreises

Zu den bedeutenden Persönlichkeiten des Saale-Holzland-Kreises zählt Brehm mit dessen Geburts- und Sterbeort Renthendorf.
Der Pädagoge Dr. S. Schaffner – Begründer der Lehr- und Erziehungsanstalt Gumperda, die den Fröbelschen Methoden von Lehre und Erziehung verbunden war und dessen Sohn, der die Arbeit in der Gumperdaer Lehranstalt fortführte.
Der in (Stadt-)Roda geborene und im ausgehenden Mittelalter wirkende legendäre Schwarzkünstler
Der als stärkster Mann der Welt bekannte Wirt der Meuschkensmühle Milo_Barus und der als Bauernphilosoph bekannte von 1871 – 1912 in Rauda lebende Friedrich_Theil.

Touristische Ziele  Saale-Holzland-Kreises

Die drei Dornburger Schlösser, Schkölen mit seiner Wasserburg, Schloss Christiansburg und Schlosskirche in Eisenberg.
Das idyllische Eisenberger Mühltal, das Töpfermuseum, Schautöpfern oder der jährliche Töpfermarkt in Bürgel, der idyllische Zeitzgrund mit seinen zahlreichen Mühlen, das Rote Tor in Stadtroda, um welches sich die Sage von der „Rodschen Möhre“ spinnt.
Die Jagdschlösser und Häuser in der Gegend Wolfersdorf/Hummelshain, sowie die als Einzigartigkeit in Europa geltende barocke Jagdanlage am Rieseneck.

Die Leuchtenburg – Königin des Saaletals – bei Kahla . Orlamünde mit der Kemenate, der durch die frühere Dörrobstherstellung „Hutzelgrund“ genannte Reinstädter Grund mit der Wehrkirche und Kemenate in Reinstädt.
Die Stahlseil-Hängebrücke in Großeutersdorf/Kleineutersdorf – eine in Europa einzigartige Nietkonstruktion, eine der wenigen noch erhaltenen hölzernen Hausbrücken in Camburg und das Schlachtfeld der Doppelschlacht bei Jena und Auerstedt von 1806.

Freizeitanlagen und Veranstaltungen

Das neu erbaute Kur und Freizeitbad in Bad Klosterlausnitz
Traditionelle Heimatfeste des Landkreises sind die mittelalterlichen Spektakel auf der Leuchtenburg.
Blasmusiktreffen in Reinstädt, die Winteraustreibung mit dem Strohbär in Orlamünde. Das Rote-Tor-Fest mit Darstellung der „Rod’schen Möhre“ in Stadtroda.
Das Schlosskirchenfest mit Zunftmarkt und Barockfeuerwerk in Eisenberg.
Der jährlich stattfindende Töpfermarkt in Bürgel
Das Rosenfest mit Krönungszeremonie der Rosenkönigin und dem historischen Festumzug in Dornburg.

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