Sehenswertes Ausflugstipps Zeulenroda-Triebes

Zeulenroda-Triebes hat rund 17.000 Einwohner und ist eine Kleinstadt im Osten Thüringen im Thüringer Vogtland. Zum 1. Februar 2006 erfolgte die Fusion von Triebes und Zeulenroda zu Zeulenroda-Triebes. Touristische Anziehungspunkte sind die Talsperre Zeulenroda, das klassizistische Rathaus des Stadtteils Zeulenroda und das Winkelmannsche Haus aus dem Jahre 1617 im Stadtteil Triebes.

1325 wurde der Ort Zeulenroda erstmals urkundlich als Zu Ulenrode erwähnt. Triebes wurde bereits 1209 erstmals als Tributz erwähnt.

Aktivitäten in Zeulenroda-Triebes

Dreieinigkeitskirche Zeulenroda

Die evangelische Stadtkirche ( Dreieinigkeitskirche ) Zeulenroda ist der Heiligen Dreieinigkeit geweiht und ist einer der wenigen klassizistischen Sakralbauten Thüringens. Die erste urkundlich belegte Vorgängerkirche wurde in den letzten Jahren des Dreißigjährigen Kriegs um 1645 zerstört. Erst 1695 wurde sie durch einen Neubau ersetzt. 1706 wurde die Kirche bei einem Stadtbrand erheblich beschädigt, wobei auch das gesamte Kirchenarchiv verbrannte. Ein Blitzeinschlag beschädigte die Kirche 1744 erneut bevor sie beim Stadtbrand 1790 vollständig zerstört wurde.

Erst 1820 wurde eine neue Kirche, die nach dem Entwurf von Christian Heinrich Schopper errichtet. 1821 wurde die Kirche eingeweiht,und noch die Orgel eingesetzt,sie wurde 1925 umgebaut und umfasst seitdem 39 Register, drei Manuale und ein Pedal.
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Veranstaltungen

Dreieinigkeitskirche in Zeulenronda-Triebes

Dreieinigkeitskirche in Zeulenronda  Dreieinigkeitskirche Zeulenroda innen  Dreieinigkeitskirche Zeulenroda Kirche aussen

Rathaus Zeulenroda

Zeulenrodas Stadtbild wird vom sehenswerten Rathaus im klassizistischen Stil geprägt. Auf dem Turm des Rathauses befindet sich eine Themis-Statue, der griechischen Göttin der Gerechtigkeit, die von den Einheimischen Gette genannt wird.

 

Karpfenpfeifer-Brunnen

Vor dem Rathaus dem Marktplatz befindet sich der Karpfenpfeifer-Brunnen, der auf den Spitznamen der Zeulenrodaer Bürger „Karpfenpfeifer“ hinweist.

Nach einer Legende mussten einmal Zeulenrodaer den fürstlichen Herren in Greiz helfen, den Schlossteich abzufischen. Zum Lohn wurden sie zum abendlichen Karpfenessen eingeladen. Da aber die Greizer Karpfen wegen der verschmutzten Teiche nach Schlamm schmeckten und sie den Zeulenrodaern, die für ihre guten Karpfen aus den eigenen Teichen bekannt waren, nicht mundeten, machte einer von ihnen seinem Unmut Luft. Er stand auf und rief: „Wir pfeifen auf eure Karpfen!“ Seit diesem Tage tragen die Zeulenrodaer Bürger den Spitznamen „Karpfenpfeifer“.

Karpfenpfeifer in Zeulenroda  Karpfenpfeifer-Zeulenroda

Kreuzkirche Zeulenroda

Es ist anzunehmen, dass schon um die erste Jahrtausendwende (999-1000) Missionare an dieser Stelle eine Kapelle errichteten, die ersten Siedler werden vermutlich ein Kirchlein gebaut haben.

1581 wird die Kirche als „Kirchlein zum heylichen Creucz vor dem höffer Thor“ urkundlich erwähnt. Es war das älteste Bauwerk der sog. Höfer Vorstadt (auch Rote Kirche – wegen der rötlichen Steine, Gottesackerkirche, Hospitalkirche genannt).

  • 1764 war die Kirche dem Einsturz nahe, sie wurde abgebrochen, der Neubau zog sich wegen Geldmangel hin
  • 1818 brannte die neu fertiggestellte Kirche ab, es blieben nur die Bruchsteinmauern übrig
  • 1885 1. Advent – Wiedereinweihung in heutiger Gestalt mit dem vom Fürsten Heinrich XXII. gestifteten Glasfenster
  • die Glocke musste 1915 für Kriegszwecke abgegeben werden

Nach Errichtung der Dreieinigkeitskirche diente sie Begräbnisfeiern, da inzwischen nahe der Kirche der neue Friedhof angelegt war.

Kreuzkirche_Zeulenroda  Kreuzkirche am Friedhof Zeulenroda Foto Pfarramt Zeulenroda

Städtisches Museum Zeulenroda

Das Gebäude, erbaut im ausgehenden 19. Jahrhundert im Stil der Neorenaissance, ist das frühere Wohnhaus des Strumpfwarenverlegers Ferdinand Schopper. Das Städtische Museum beherbergt zahlreiche Exponate zur Geschichte des Ortes, darunter auch den Stadtbrief von 1438. Einen Schwerpunkt bilden Stilmöbel verschiedener Epochen aus Zeulenrodaer Produktion.Die Wiedereröffnung des Städtischen Museums mit Übergabe der Dauer-ausstellungsräume fand am 01.06.2005 statt.

  • Beherbergt seit 1927 die museale Sammlung der Stadt Zeulenroda.
  • Zeigt heute viele wertvolle Ausstellungsstücke, insbesondere Stilmöbel verschiedener Epochen.

Stadtmuseum Zeulenroda-Triebes

Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag 9.00 – 16.00 Uhr, Donnerstag 9.00 – 18.00 Uhr, Sonntag 13.00 – 16.00 Uhr

Außerhalb dieser Zeiten sind Besuche auch nach Vereinbarung möglich. Letzter Einlass 30 Minuten vor Schließung.

Winkelmannsche Haus in Zeulenroda-Triebes

Etwas abseits der Triebeser Hauptstraße befindet sich das Winkelmannsche Haus. Die denkmalgeschützte Hofanlage besteht aus zwei Häusern, von denen eines das älteste Haus von Triebes ist. Seinen Namen hat es von der Stellmacherei Oswald Winkelmann, die hier bis 1955 betrieben wurde.

Die beiden historischen Gebäude wurden denkmalgerecht instand gesetzt und im Jahr 2002 mit dem Denkmalschutzpreis des Landkreises Greiz, 2003 mit dem Thüringer Denkmalschutzpreis ausgezeichnet und sind seitdem der Öffentlichkeit zugänglich und werden durch dem Verein „Winkelmannsches Haus“ betreut.

Winkelmannsche Haus in Zeulenroda-Triebe Foto Verein "Winkelmannsches Haus" skizze_Winkelmannsche Haus in Zeulenroda-Triebe Foto Verein "Winkelmannsches Haus"