Sehenswertes Thüringen

Thüringer Reise & Ausflugstipps

Sehenswertes Ausflugstipps Stadt Apolda

Die Kreisstadt Apolda Liegt zwischen Jena und Weimar in Mitttelthüringen , bekannt ist die Stadt durch ihre 250-jährige Tradition des Glockengießens und durch die Hunderasse Dobermann die in Apolda gezüchtet wurde . Ein Denkmal wurde in Apolda dieser Hunderasse gewidmet . Bereits für den Zeitraum von 4600 bis 2000 v. Chr. liegen erste Nachweise für Siedlungen im heutigen Stadtgebiet von Apolda vor. Sowohl in der Bronzezeit als auch in der Eisenzeit wurden dort mehrere Siedlungen angelegt .

Erstmals urkundlich bezeugt ist der Ort als Appolde im Jahr 1119. Mitte Mai findet in Apolda das Bornfest statt. Es entstand auf Initiative des Apoldaer Brunnen-Vereins, der seit 1993 besteht. Zu diesem Fest werden alle Brunnen in der Stadt und die Bonifatiusquelle in der Schötener Promenade von Kindern verschiedener Kindertagesstätten und Schulen mit Blumen, Schleifen und frischem Grün geschmückt.

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Aktivitäten in Apolda

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Hotels in Apolda

Lutherkirche Apolda

Die Lutherkirche Apolda gehört zu den markanten Gebäuden der Stadt. Sie befindet sich in der Stadtmitte am Melanchthonplatz und ist das größte der vier Apoldaer Gotteshäuser. Da die Sitzplätze der Martinskirche  nicht ausreichten, plante man seit 1720 einen neuen Kirchebau. Dieses Unternehmen kam allerdings 1738 wieder zum Erliegen. Erst 170 Jahre später am 29. Juli 1890 kam es zur Grundsteinlegung  für die Kirche am Antonienplatz, dem heutigen Melanchthonplatz. Die Lutherkirche wurde von dem Berliner Architekten Johannes Otzen entworfen und von 1890 bis 1894 erbaut. Am 6. Oktober 1892 wurde das Richtfest gefeiert.

Webseite der Kirchengemeinde

Lutherkirche in Apolda

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Martinskirche Apolda

Die Apoldaer Martinskirche wird 1119 zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Umbauten und Erweiterungen sind jedoch erst ab 1671 dokumentiert. Eine offizielle Wiedereinweihung nach einer 1683 begonnen Bauphase fand im Jahr 1700 statt. Mit dem Bau derLutherkirche1894 verlor die Martinskirche dann ihre Bedeutung als Stadtkirche. 1973/1974 wurde eine Renovierung und Umgestaltung der jetzigen Martinskirche vorgenommen. Der Chorraum wurde restauriert, und im Zuge dessen verschwanden die Renaissance-Kanzel und der alte Altar. Im Jahr 1980 wurde der Schweifturm neu beschiefert. 2003 fand die letzte Sanierung des Innenraumes statt. Der Chorraum bietet heute für 150 Besucher Platz. Erhalten sind das gotische Taufbecken, der Kanzelkorb von 1666  mit Intarsienfeldern und Figuren, das Kruzifix (erneuert 1776) und der Altar mit Intarsienfeldern.

Martinskirche in Apolda Martinskirche in Apolda Foto 2

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Apoldaer Rathaus

Das Apoldaer Rathaus ist eines der ältesten Gebäude der Stadt. Ursprünglich stand es mitten auf dem Marktplatz. Es wurde abgerissen und an der Ostseite des Marktes in den Jahren 1558/1559 neu im Renaissancestil errichtet. Den charakteristischen Turm erhielt es erst 110 Jahre später. Das Rathaus und das gesamte Marktensemble stehen unter Denkmalschutz.

Rathaus der Stadt Apolda

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Apoldaer Viadukt

Der 95 Meter lange, 23 Meter hohe und etwa 8,80 Meter breite Apoldaer Viadukt wurde 1845/1846 aus Kalksandstein erbaut und durch den Verkauf von Eisenbahnaktien finanziert. Er gehört zur Thüringer Bahn von Halle nach Erfurt. Die Apoldaer Unternehmer kauften Aktien im Wert von rund einer Million Taler. Wegen des losen Untergrundes ruht der Viadukt auf 1336 Eschenholzpfählen, die 8,80 Meter tief im Boden verankert sind. Die erste Überquerung des Viadukts erfolgte am 3. Juni 1846 durch eine Pferdebahn. Die Arbeiten waren am 2. Dezember 1846 beendet und am 19. Dezember erfolgte die Übergabe des Streckenabschnitts Weißenfels − Weimar. Der Viadukt steht seit 1977 unter Denkmalschutz. Er wird täglich von fast 300 Zügen befahren.

Viadukt in Apolda

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Apoldaer Stadthaus

Das Stadthaus, ein Jugendstilgebäude, wurde zwischen 1908 und 1910 durch die Städtische Sparkasse errichtet. Neben ihr hatte das Standesamt seinen Sitz. Die damalige Doppelnutzung ist auch an den beiden Portalen erkennbar. Gegenwärtig befindet sich im Stadthaus ein Teil der Stadtverwaltung; außerdem wird es vom Stadtrat genutzt.

Stadthaus in Apolda

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Bismarckturm (Apolda)

Der Bismarckturm in Apolda ist einer der zahlreichen Türme, die Ende des 19. Jahrhunderts in ganz Deutschland und in abhängigen Gebieten zum Gedenken an den Reichskanzler Otto von Bismarck errichtet wurden. Er ist einer von 17 noch erhaltenen Bismarcktürmen in Thüringen. Der Turm befindet sich an der Bundesstraße 87 am nördlichen Stadtrand.

Bismarckturm in Apolda

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Glocken- und Stadtmuseum Apolda

Das Glocken- und Stadtmuseum Apolda wurde im Jahr 1952 eröffnet , errichtet wurde das Gebäude 1870 . Es zeigt große und kleine Glocken aus mehreren Jahrhunderten sowie Erläuterungen zur Geschichte und Herstellung antiker und neuzeitlicher Glocken.Im Jahr 1950 wurde vom Stadtrat der Beschluss gefasst, im Gebäude die Sammlungen des städtischen Heimatmuseums unterzubringen. Aus der Sonderausstellung „Glockenguß und Glockenkunst“ im Jahr 1952 entwickelte sich eine ständige Ausstellung zur Kulturgeschichte der Glocke.

Glocken- und Stadtmuseum Apolda

Vom Bahnhof Apolda aus erreicht man das Glockenmuseum zu Fuß in ca. 5 Minuten

Öffnungszeiten:  Dienstag bis Sonntag: 10 bis 18 Uhr

Eintrittspreise Stand 04.2014: Erwachsene 2,50 € Ermäßigte 1,50 € Familienkarte 6,00 € Apoldaer Schulklassen 1,00 € / Schüler Gruppen 1,50 € / Person

Öffnungszeiten an den Feiertagen:

Mittwoch, 25.12. (1. Weihnachtsfeiertag): 10 Uhr – 17 Uhr
Donnerstag, 26.12. (2. Weihnachtsfeiertag): 10 Uhr – 17 Uhr
Dienstag, 31.12. (Silvester): 10 Uhr – 15 Uhr

Apoldaer Stadtansichten

Dobermann Denkmal in Apolda Altstadt in Apolda Stadthalle in Apolda Bahnhof in Apolda Brauhofbrunnen in APOLDA Denkmal für die Opfer des Faschismus in Apolda Kaufhaus in Apolda  Orgel Lutherkirche in Apolda   Sparkasse in Apolda

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